Zum Inhalt springen
Wild & Blu TravelWild&Blu
Goldene, tief erodierte Sandsteinklippen erheben sich über dem Grasland im Golden-Gate-Highlands-Nationalpark, Freistaat, Südafrika.Fihliwe, CC BY-SA 2.0 / Wikimedia Commons
Natur & Landschaften

Golden-Gate-Highlands-Nationalpark

Freistaat
Maschinell übersetzt.Das englische Original ansehen

Beste Reisezeit

Der Sandstein glüht am eindrucksvollsten im niedrigen, klaren Licht der trockenen Herbst- bis Wintermonate (April bis August), wenn die Tage frisch und sonnig sind – auch wenn die Nächte unter den Gefrierpunkt fallen und Schnee die hohen Gipfel überziehen kann. Der Sommer (Oktober bis April) lässt das Grasland ergrünen, bringt aber Nachmittagsgewitter und Hagel.

In den sanften Ausläufern der Maluti Mountains, wo der östliche Free State zur Grenze nach Lesotho ansteigt, verdankt der Golden Gate Highlands National Park seinen Namen einem Paar von Sandsteinklippen, die den Taleingang flankieren und in der Sonne des späten Nachmittags golden erglühen. Das Gestein ist die Clarens-Formation — ein heller, feinkörniger Sandstein, der von nahezu Weiß zu Braun und Ocker verwittert — und ihr berühmtester Aufschluss, der Brandwag-Felsen („Wächter“), erhebt sich in senkrechten Wänden, die stellenweise 100 Meter übersteigen. 1963 proklamiert, ist der Park der einzige Nationalpark des Free State und wird oft als Südafrikas einziger Grasland-Nationalpark bezeichnet; sein Gelände steigt von rund 1,800 Metern auf dem Plateau bis zum 2,829 Meter hohen Gipfel des Ribbokkop.

Dies ist Hochland-Grasland und kein Großwild-Buschveld: Löwen oder Elefanten streifen hier nicht umher, doch Herden von Elenantilopen, Weißschwanzgnus, Blessböcken, Springböcken und Burchell-Zebras grasen an den Hängen, neben grauen Rehböcken und dem bedrohten Oribi. Die Klippen und die Thermik ziehen einige der seltensten Vögel des südlichen Afrikas an, darunter den Bartgeier (Lämmergeier), den Kapgeier und den Glattnackenrapp. Der Park ist in wissenschaftlichen Kreisen ebenso berühmt: 1978 barg der Paläontologe James Kitching fossile Eier und Embryonen von Massospondylus aus einem Straßeneinschnitt bei Rooidraai — Exemplare, die zu den ältesten je entdeckten Dinosaurier-Embryonen zählen.

Lange bevor es ein Park war, wurden diese geschützten Sandsteinüberhänge von San-Jägern und -Sammlern bemalt, und ihre Felskunst hat sich in den Höhlen erhalten. Malariafrei und wenige Autostunden von Johannesburg entfernt, über den Künstlerort Clarens erreichbar, belohnt Golden Gate Wanderer wie Autofahrer gleichermaßen mit weiten Graslandpanoramen, schneebestäubten Wintergipfeln und dem täglichen Schauspiel des Gesteins, das bei Sonnenuntergang Feuer fängt.

Mehr aus Natur & Landschaften